Über den Film 'Mr. Billion'
 
 
 
 
In den Straßen von San Francisco herrscht seit einiger Zeit viel Trubel. Daran schuld sind gleichermaßen Valerie Perrine, Terence Hill und Jackie Gleason, die zusammen in einem neuen Film spielen: 'Mr. Billion'. Der Film hat eine witzige Story, die - man glaubt es kaum - nichts mit Katastrophen oder Gewalt zu tun hat, den Dingen, die in Filmen heutzutage so populär sind.

Terence Hill spielt einen italienischen Automechaniker, der von seinem Onkel eine Firma erbt (die über eine Milliarde Dollar wert ist), unter der Bedingung, daß er den Erbvertrag innerhalb von 20 Tagen in San Francisco unterschreibt. So beginnt eine phantastische Reise von Rom nach Nordkalifornien, wo er hofft, sein Erbe antreten zu können. Auf seiner Reise benutzt er allerlei Fortbewegungsmittel: Boot, Zug, Flugzeug, Auto, Pferd und Fahrrad.

20th Century Fox, die Produktionsfirma, hat an nichts gespart. Der Film beginnt in Rom und bewegt sich dann langsam in Richtung USA weiter, wo er in San Francisco endet. Das ist die abenteuerliche Seite des Films. Leute, die Action mögen, werden sich nicht langweilen! Einige spektakuläre Stunts wurden für den Film gedreht und Hill macht alles, von Autorennen bis Fallschirmspringen ins Herz von San Francisco aus einem Learjet. Während er mit der Zeit um die Wette läuft, sieht man ihn in allerlei Vehikeln: Einem italienischen Sportwagen, einem Helikopter, einem gestohlenen Polizeiauto, einem geliehenen 56er Chevy und auf einem Rennrad.

Irgendwo in der Mitte des Trubels verliebt er sich in Valerie Perrine, die einen Privatdetektiv spielt, der Mr. Billion davon abhalten soll, sein Erbe anzutreten. Der Italiener Terence Hill freut sich sehr über den Film, seinem ersten in den USA, und erzählt, warum er 'Mr. Billion' als seinen ersten amerikanischen Film aussuchte:"Ich hatte mehr Angebote von amerikanischen Produzenten als von anderen in den letzten 2 Jahren, seitdem ich hier lebe. Aber das war der erste Film, der zu mir passt. Ich fand, daß mein erster Film hier rundum gefallen sollte, und auch Action, Romanze und Charm mitbringen sollte. Ohne Gewalt und Sex, und ich habe gemerkt, wie schwer das zu finden ist. Das hier ist der Film. Man sieht nur einen einzigen Kuß!

Was ist mit den Stunts? Hat er sie selber gemacht? "Ja", grinst er, "ich mache die meisten Stunts in dem Film, aber die Versicherung erlaubt leider nicht alles. Ich hätte gerne alles selber gemacht, und ich habe gemerkt, daß es dem Publikum gefällt, wenn ich die Stunts selber mache. Ich würde lieber weniger arbeiten und dafür jeden einzelnen Stunt selber machen!"

Terence Hill wurde durch die beiden Spaghettiwestern 'Die rechte un die linke Hand des Teufels' und '4 Fäuste für ein Halleluja' bekannt. Die Western haben für ihn alles verändert, einschließlich seinen Namen. "Zu der Spaghettiwestern Zeit", sagt er, "mußte jeder, der in diesen Filmen mitspielte, seinen Namen ändern, damit die Leute glaubten, er sei in Amerika gedreht worden. Diese Filme wurden damals als wichtiger angesehen. Aber die Spaghettiwestern wurden so erfolgreich, daß viele Leute ihre alten Namen wieder zurücknahmen, wie z. B. Sergio Leone. Ich bin erst spät dazugestoßen, deshalb wurde mir ans Herz gelegt, meinen Namen schnellstens zu ändern. Er lacht. "Der Name ist ziemlich populär geworden!"